Freitag, 22. Januar 2016

Vorbereitungen für #sewingbythesea

Da ich nicht all zu viel Nähzeit am Tag habe und ich nicht kurz vorher in Panik verfallen will, habe ich mich entschieden die Vorbereitungen für sewingbythesea früh anzufangen. Ich habe mich schnell für ein Projekt entschieden: Den Robson Coat. Das ist eine ganz schöne Aufgabe und ich denke nicht, dass ich noch großartig was anderes schaffen werde, aber ich versuche es gut vorzubereiten und nehme vorsichtshalber auch noch was anderes mit. Schließlich bin ich Optimistin. :)

Aber erst mal zum Robson Coat. Ich habe schon brav angefangen ein Toile zu machen um die Anpassungen fertig zu haben wenn es los geht. Dummerweise habe ich die Ärmelnaht nahc außen gelegt, aber das macht in dem Moment ja nix. Im Großen und Ganzen sitzt die Sache schon mal ganz gut. (Es war ne harte Woche, entsprechend schluffig steh ich bei den Fotos da. zumindest hoffe ich, dass ich nicht immer so fertig aussehe ;))

Im Rücken ist zu viel Stoff, das schreit wohl nach einer Hohlkreuzanpassung. Die Schulternaht sitz etwas weit draußen. Und die Armlöcher sind mir mal wieder zu tief. Die werde ich mindesten 1cm hoch versetzen. Außerdem werde ich auch wieder ein cut-on-gusset einbauen.
Außerdem muss ich wohl über meinen runden Schultern noch was weg nehmen.
Auf anraten von dreikah in ihrem Robsoncoat Beitrag werde ich die Position von Schlaufen und Taschen noch einmal überprüfen.
Ich habe mich auch erst gewundert, dass dreikah meinte der Schnitt wäre so weit, aber mit einem Probe Gürtel wirkt es schon etwas voluminös. Vielleicht sollte ich generell um die Taille etwas wegnehmen. Was meint Ihr? Habt Ihr noch Tipps zur Passform? 

Die nächste Frage ist der Stoff. Wie dreikah bin ich bei der Gabardine vom Roten Faden gelandet, allerdings habe ich mich für Nachtblau entschieden. Nicht ganz schwarz aber dennoch zurückhaltend und dadurch gut kombinierbar.

Aber ich möchte auch ein Futter für den Trench. Irgendwie kommt es mir komisch vor ohne Futter. Allerdings habe ich vor dennoch den Effekt der Schrägband Einfassung beizubehalten. (Nicht dass ich zu wenig Arbeit habe ne?)
Das geht wenn man Futter und Stoff, wie eine Stofflage behandelt, thecuriouskiwi hat das schon gemacht.

Aber was für ein Futter? Ich möchte mir die Arbeit wiederum nicht für ein einfaches uni-Actean Futter machen. Ich würde schon gerne was besonderes haben. Ich überlege gerade mich an den klassischen Burberry zu halten und einen Schottenkaro für das Futter zu nutzen. Das fände ich glaube ich ganz stilvoll. Aber wenn ich mich dafür entscheide, kommt die nächste Frage auf: nutze ich dann das klassische schwarz-hellbraune? Passt das zum Nachtblau? Ist der Kontrast zu stark? Oder mache ich etwas schlichteres? Ein grauen Schottenkaro? Geht das überhaupt oder ist der verlinkte Stoff zu dick?

Oder doch etwas ganz anderes fürs Futter?

Habt ihr Ideen, oder Vorschläge? Ich freue mich über Euer Feedback.


3 Kommentare

  1. Ich finde Deinen Probemantel nicht zu weit. Du möchtest ja noch was drunter ziehen und Dich bewegen können.
    Was das Futter betrifft, geht alles, was Dir gefällt.
    LG Luzie

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  2. Die Passform finde ich für einen Trenchcoat auch OK. Die sollen ja ein bißchen locker sitzen und ein Pullover sollte ggf auch noch drunterpassen.

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    1. Das stimmt. Einen Pullover habe ich aber drunter getragen. Aber ich werde wohl doch nur die Ärmel/Schulter Partie ändern. Danke für das Feedback.

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